Badezimmer unter der Dachschräge

0

Dachschrägen haben etwas Heimeliges, irgendwie Behagliches an sich. Badezimmer können von diesem besonderen Flair profitieren, doch einen Raum mit Schrägen optimal auszunutzen, ist nicht immer ganz einfach. Schon gar nicht im Renovierungsfall. Machbar ist es dennoch, wie dieses Praxisbeispiel zeigt. In nur vier Wochen verwandelte es sich dank handwerklicher Maßarbeit, Vorwandinstallationselementen und stilvollen Produkten in ein beeindruckendes Traumbad.

„Der Badezimmer Stil gefiel nicht mehr, also modernisierten wir.“

Unser Ehepaar vom Niederrhein entschied sich, die neue Lebensphase ohne Kinder zu nutzen und das in die Jahre gekommene Badezimmer nicht nur moderner, sondern insbesondere auch komfortabler auszustatten. „Uns hat der Stil des Badezimmers einfach nicht mehr gefallen. Weder was die Farben, noch was die Ausstattung anbetrifft“, erläutert rückblickend der Bauherr. Allerdings war das Ehepaar nicht zu jedem Kompromiss bereit: „Das angrenzende Arbeitszimmer dem Badezimmer flächenmäßig zuzuschlagen, kam für uns überhaupt nicht in Frage.“ Eine nicht verhandelbare Vorgabe, die dem Badplaner der ausführenden Firma eine bis ins letzte Detail durchdachte Badplanung abverlangte.

Vorsicht Kopf

Das Hauptaugenmerk in dem nur 11 m² großen Badezimmer lag damit auf der optimalen Aufteilung des Raumes. In einem Dachschrägen-Bad müssen Waschbecken und Spiegelschrank immer an einer hohen Wand platziert werden. Doch ansonsten gilt: Vorsicht Kopf! – Denn nur wenn eine ausreichende Raumhöhe gegeben ist, können WC und Dusche ihren Platz unter der Schräge einnehmen. Gelöst wurde die Aufgabe hier durch den Einbau einer bodengleichen Dusche. Sie spart einiges an Höhe ein und ermöglicht, da sie maßgenau eingearbeitet werden kann, einen deutlichen Gewinn an Standfläche.

Mit Vorwand

Darüber hinaus wurden die baulichen Gegebenheiten nicht nur auf elegante Art integriert, sondern gleichzeitig auch für einen optischen Vorteil genutzt. So teilen Vorwandinstallationselemente das Badezimmer in drei Zonen und nehmen zum einen die Badewanne sowie auf der Rückseite WC und Dusche inklusive sämtlicher Verrohrung auf. Schöner Nebeneffekt: Die Vorwand verhindert einen direkten Blickkontakt zum WC.

Stilsicher und komfortabel

Ebenso stilsicher präsentiert sich die moderne bodengleiche Dusche: Wie aus einem Guss ziehen sich die Bodenfliesen durch den gesamten Raum bis in den Duschbereich hinein. Hier entschied sich der Badplaner für eine Duschrinne. Dezent an der mittelhohen Vorwand platziert, integriert sich die Duschrinne aus Edelstahl mit einem Designrost aus schwarzem Einscheibensicherheitsglas perfekt in das stimmige Gesamtbild. Gestalterisch hingegen war es den Eheleuten wichtig, den im gesamten Haus vorherrschenden Einrichtungsstil in Schwarz/Weiß auch auf das Badezimmer zu übertragen. Dies ist dem Badplaner gelungen – selbst die Betätigungsplatte am WC nimmt das Farbkonzept auf, indem sie in der Farbe Parsol/Schwarz in Kombination mit den weißen Fliesen verwendet wurde.

Und wie lautet die abschließende Einschätzung der Bauherren nach vier Wochen Umbauzeit? „Wir haben mit Vorwand unser Badezimmer umgebaut -im doppeltem Wortsinne – und das würden wir auch jederzeit wieder tun. Denn zum einen haben wir für das Alter vorgesorgt und zum anderen haben uns die Vorwandelemente ermöglicht, Platz zu gewinnen. Da sie vor der Endmontage noch um ein, zwei Zentimeter verschiebbar sind, konnten wir zum Beispiel vorab überprüfen, ob die Größe der Dusche sowie die Breite des Durchgangs unseren Bedürfnissen auch gerecht wird.“

Information: www.viega.de
Fotos
: Viega

Kommentare sind geschlossen.