Badezimmertrends 2016 – So renovieren die Deutschen ihr Bad

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Hightech-Funktionen sind im Badezimmer auf dem Vormarsch, wie eine Studie zu den Badezimmertrends 2016 zeigt. Die Umfrage fand unter mehr als 960 deutschen Hauseigentümern und Mietern statt, die gerade die Modernisierung ihres Badezimmers abgeschlossen haben, aktuell daran arbeiten oder diese planen. In den neuen Badezimmern sind 13 Prozent der umgebauten Duschen, 9 Prozent der umgebauten Badewannen und 28 Prozent der umgebauten Toiletten mit mindestens einer Hightech-Funktion ausgestattet. Dazu gehören beispielsweise Toiletten mit Wasch- und Trocknungsfunktion, sogenannte „Washlets“, Spa-Badewannen, Whirlpools oder Duschpaneele.

Das sind die Badezimmertrends 2016

Die Modernisierer investieren zudem in mehr Luxus im Badezimmer, um einen Ort zu schaffen, an dem sie sich gerne aufhalten. Beliebte Badezimmertrends im Jahr 2016 im Badezimmer waren Regenduschen, Badewannen mit Platz für Zwei und Toilettensitze mit Bidet-Funktion.

Tatsächlich verbringen die Bewohner generell viel Zeit in ihren Bädern: 65 Prozent hält sich täglich zwischen 30 und 60 Minuten hier auf, mehr als jeder Zehnte sogar über eine Stunde (14 Prozent). Auch das Smartphone ist aus dem Badezimmer nicht mehr wegzudenken. Mehr als die Hälfte der Befragten benutzt ihr Smartphone oder Tablet im Bad mindestens einmal pro Woche (60 Prozent). E-Mails lesen, texten, Musik hören oder soziale Netzwerke checken gehören dabei zu den beliebtesten Aktivitäten.

Die beliebtesten Stile eines Badezimmers sind dabei modern, Bauhaus-Look und modern-klassisch. Der Grund für diese Veränderung liegt vor allem darin, dass die Mehrheit der deutschen Hausbesitzer und Mieter im Schnitt über 16 Jahre oder länger wartet, bis sie das Bad renoviert. Aufgrund der seltenen Umgestaltung stehen neutrale, zeitlose Farben hoch im Kurs. Dazu gehören graue Böden und weiße Wände ebenso wie weiße Waschtischplatten und Schränke.

Durchschnittliches Bad kostet einen fünfstelligen Betrag

Budget vs. Ausgaben: Fast ein Drittel der Befragten hat zwischen 5.001 und 10.000 Euro für das neue Bad ausgegeben oder plant mit demselben Budget für die bevorstehende Renovierung. Grund hierfür ist die Tatsache, dass anfängliche Budgetvorstellungen nicht immer mit den tatsächlich anfallenden Kosten übereinstimmen würden. Auffällig: Die Deutschen geben mit 10.640 Euro im internationalen Vergleich das duchschnittlich größte Budget für Badrenovierungen aus.

DIY (Do-it-yourself) war gestern: Der Großteil der Hauseigentümer und Mieter engagiert Fachkräfte und Experten zur Unterstützung ihrer Bad-Projekte, darunter vor allem Handwerker, Badplaner sowie Tischler, Schreiner und Zimmerer. Weiterer Vorteil: Die Rechnungen der Umbauten sind auf die Steuer absetzbar.

Fotos: obs/Houzz Germany GmbH/ZOTZ Werkstätten auf Houzz.de
Hier finden Sie mehr Informationen über die Badezimmertrends 2016.

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