Badsanierung für zufriedene Mieter – Komfortable Ausstattung für jeden Anspruch

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Das Thema Badsanierung ist in aller Munde, aber welche Maßnahmen sind überhaupt sinnvoll? Wie stattet man das Badezimmer eines Mietobjekts aus, damit es zeitgemäß und zeitlos zugleich ist? Und: Sollte man sich bei der Planung auch danach richten, wie der eigene Lieblings- oder Wunschmieter aussieht?

Dezent und pflegeleicht

Für jedes Bad gilt: Maximaler Komfort bei minimalem Pflegeaufwand. Das betrifft in erster Linie die Wandfliesen und den Bodenbelag. Bei einer Badsanierung sollten beide langlebig sein und bei Bedarf nachgekauft und ausgetauscht werden können. Und genau hier zeichnen sich laut Nadine Weiß, PR-Verantwortliche für Tile of Spain in Deutschland, zwei deutliche Trends ab. Erstens: Große Fliesenformate. Feinsteinzeug mit Kantenlängen von bis zu drei Metern machen nicht nur fugenarme und damit leicht zu reinigende Duschlandschaften möglich, sie geben auch kleinen Bädern mehr Weite.

Zweitens: Elegante Farbwelten. Der alles bestimmende Farbtrend, der auf der weltgrößten Fliesenmesse ‚Cersaie‘ in Bologna, Italien, vorgestellt wurde, ist puristisches Weiß. Ob Zement-, Marmor- oder Natursteinoptik, ob matte oder hochglänzende Oberflächen – Weiß leuchtet, öffnet den Raum und verleiht ihm eine schlichte Eleganz. Weiterer Vorteil: Je nach Farbvorlieben kann ein neutral gestaltetes Bad ganz unterschiedlich eingerichtet und dekoriert werden. Mit Handtüchern in einem kühlen Türkis und Accessoires in Silber wirkt es beispielsweise leicht und frisch. Wählt man für die Textilien dagegen ein warmes Rotviolett aus und ergänzt es mit Dekorationsobjekten in Gold oder Messing, gibt man dem Raum einen opulenten und luxuriösen Touch.

Wenn im Rahmen von einer Badsanierung sowie Umbaumaßnahmen oder Modernisierungen die Funktionen einzelner Räume getauscht werden sollen und zum Beispiel aus einem ehemaligen Arbeits- ein Badezimmer werden soll, ist die Abwasserentsorgung je nach Lage des Raumes ein Problem. Hier kommen sogenannte Hebeanlagen zum Einsatz. Dann stellen weder weit entfernte Fallrohre noch Standorte unter Kanalniveau ein Hindernis dar. Werden Waschtisch und WC an einem Vorwandmontagesystem installiert, kann die Anlage unsichtbar integriert und sämtliches Abwasser mühelos entsorgt werden.

Komfortabel und barrierefrei

Eigentlich ein alter Hut, aber dennoch bislang keine Selbstverständlichkeit: Das barrierefreie Bad. Neben der Erleichterung des Alltags für Menschen mit körperlichen Einschränkungen gibt es für Barrierefreiheit im Bad drei weitere nicht unwesentliche Gründe. Erstens erhöht eine solche Gestaltung die Chancen, im Alter möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben zu können. Zweitens kann ein barrierefreies Bad in einem modernen Stil gestaltet werden undabsolut jedem, der es benutzt, mehr Komfort bieten. Drittens wird diese Form der Umgestaltung vom Staat gefördert, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Es lohnt also, sich bei der Modernisierung nicht an kurzlebigen Trends zu orientieren, sondern möglichst zukunftssichere Maßnahmen zu planen. Sie versprecheneinen zeitlosen und damit langfristigen Nutzen. Nähere Informationen hierzu gibt es bei der KfW (www.kfw.de).

Technisch optimal ausgestattet

Bei der Badausstattung kommt es vor allem auf sinnvoll ausgewählte und durchdacht platzierte Sanitärobjekte sowiefunktionale Bedienelemente an. Ein Waschtisch mit ausreichend Stauraum in großen Schubladen sorgt dafür, dass man vom Handtuch bis zur Zahncreme alles schnell zur Hand hat. Ein großer, indirekt beleuchteter Spiegel gewährleistet, dass der morgendlichen Routine nichts im Wege steht. Zusätzlich öffnet er den Raum – gerade bei kleineren Bädern ein großer Pluspunkt. Ein Dusch-WC, das die Funktion einer Toilette mitder Reinigungsmöglichkeit eines Bidets vereint, ist nicht nur platzsparend, sondern auch komfortabel. Denn die eingebaute Duschfunktion wird bequemper Knopfdruck gestartet. Im Bereich der Armaturen und Bedienelemente gibt es kaum noch etwas, was es nicht gibt. So lassen sich zum Beispiel mit digital gesteuerten Drehreglern voreingestellte Temperaturen und Wassermengen einstellen. Und Duschsysteme mit Memory-Funktion merken sich die individuell bevorzugten Einstellungen, die beim nächsten Mal per Fingertipp abgerufen werden können.

Wer benötigt was bei der Badsanierung?

Über die entsprechende Badgestaltung lässt sich also durchaus beeinflussen, wer sich von der Immobilie angesprochen fühlt. Senioren freuen sich über eine bodengleiche Dusche, höhenverstellbare Sanitärobjekte, Haltegriffe und einen rutschhemmenden Bodenbelag. Junge Familien mit kleinen Kindern wünschen sich eher eine große Badewanne, Armaturen mit Verbrühschutz, viel Stauraum und eine ausreichende Anzahl an Handtuchhaltern und Haken. Ein Schmankerl für besonders technik- und digitalaffine Menschen: Ein innovatives Bad-Audio-System, das samt Bluetooth-Empfänger verdeckt an der Badewanne montiert wird, gibt Audiodateien vom Smartphone, Computer oder Tablet kabellos wieder. Die Wanne selbst wird dabei zum Klangkörper und sorgt für maximale Entspannung.

Text: Katrin Täubig
Fotos: epr/Tile of Spain/ Grupo Halcón Ceramicas | epr/Villeroy & Boch | Kleine Wolke Textilgesellschaft mbH & Co. KG | epr/Schlüter-Systems | epr/SFA Sanibroy

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