Dach-Aufstockung – Für alle, die mehr Platz zum Wohnen möchten, aber nicht neu bauen wollen

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Keine Frage: Wohnraum ist teuer. Aber was kann man tun, wenn die eigenen vier Wände zu eng werden?
Die einfache Antwort lautet: Nutzen Sie die Fläche, die Sie bereits haben. Aber bauen Sie nicht in die Breite, sondern bauen Sie in die Höhe. So können Sie erheblich Geld einsparen. Das Zauberwort heißt ‚Aufstockung‘, erläutert Tobias Lang, Mitglied der Zimmerer-Innung und Geschäftsführer eines eigenen Betriebes in Heidelberg.

Aus flach mach Dach!
Im klassischen Fall der Aufstockung wird auf den 60er- oder 70er-Jahre-Bungalow oder das Mehrfamilienhaus mit Flachdach ein komplett neues zusätzliches Dachgeschoss gesetzt. Auch Eigentümer von Häusern mit niedrigen, nicht bewohnbaren Walm- oder Satteldächern, haben damit die Möglichkeit, kostengünstig neuen Wohnraum zu gewinnen. „Ob beim Bungalow oder beim Niedrig-Dach-Gebäude, in beiden Fällen“, so Tobias Lang, „gehen wir ähnlich vor. Nur mit dem Unterschied, dass wir auf das Flachdach unmittelbar aufstocken können, während wir ein flachgeneigtes Satteldach zuerst abbauen oder aber insgesamt anheben und dann mit Kniestock und höherem Giebel unterfüttern“, präzisiert der Zimmermeister. Beide Vorgehensweisen sind von den eingetragenen Mitgliedsbetrieben der Zimmerer-Innung professionell und unkompliziert zu bewältigen.

Ausschlaggebend ist die Statik des vorhandenen Gebäudes, denn ein zusätzliches Geschoss bedeutet mehr Gewicht. Da jedoch die Aufstockung vorzugsweise in Holzkonstruktion mit trockenem Ausbau erfolgt, bleibt das Gewicht gering. „Nur in seltenen Fällen setzen wir z.B. Stützen vor die Außenwand oder sorgen innen für Verstärkung“, schildert der Handwerksmeister. Auch für die andere Standard-aufgabe, nämlich für den Zugang nach oben in die neuen Räume, gibt es bewährte Lösungen. Entweder wird das Flachdach innen geöffnet – das geht auch bei Betonkonstruktionen – oder außen eine Treppe, vielleicht sogar ein attraktiver Treppenhausanbau geschaffen. Bei vorhandenen niedrigen Dachräumen mit Bodenluke kann diese meist für die Treppenöffnung entsprechend erweitert werden.

Schnelle Abwicklung, komplette Leistung
Die eigentliche Aufstockung geht in wenigen Tagen über die Bühne. Die Elemente, z.B. Elemente in Holzrahmenbauweise oder sogenannte Nagelplattenbinder, werden mit Hilfe eines Krans montiert. „So bleibt beispielsweise ein vorhandener Garten weitestgehend unbeeinträchtigt“, berichtet der Zimmermeister. „Der Kran wird einfach kurzzeitig auf die Straße gestellt, alle schweren Teile damit bewegt – und der Garten kann geschont werden“.

Qualität vom Innungsbetrieb
Ob Aufstockung oder Anhebung – entscheidend ist die Qualität der Leistung. „Bei einer solchen Maßnahme kommt es auf eine individuelle Beratung und eine sehr genaue Planungsleistung drauf an. Der Kunde sollte deshalb genau darauf achten, mit welchem Holzbaubetrieb er zusammenarbeitet.“ Die ‚ZI-Betriebe‘, also die eingetragenen Betriebe der Zimmerer-Innung Heidelberg, setzen auf Meisterleistung, Zuverlässigkeit und Kundennähe. Und gerade im handwerklichen Dienstleistungs-Sektor sind diese drei Faktoren von entscheidender Bedeutung. Deshalb sollten die Kunden auf ‚Nummer Zicher‘ gehen. Das farbige Logo der Mitgliedsbetriebe mit den beiden prägnanten Buchstaben Z und I ist stellvertretend für ein Qualitäts-Siegel.

Quelle: Peter Mackowiack,Holzbau Baden-Württemberg
Foto: Lang Holzbau GmbHG

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