Dachpflege – Der Winter-Check fürs Dach

0

Sturm, Hagel, Frost, Schnee und Regen: Die Belastung für das Dach durch unterschiedliche Wetterverhältnisse ist im Herbst und Winter nachweislich höher als im Frühling und Sommer. Daher sollte vorher geprüft werden, ob das Dach Schäden aufweist. Dies sollte unbedingt ein Fachhandwerker übernehmen.

Schwere Stürme sind im Herbst und Winter auch in Deutschland keine Seltenheit mehr. Ihre Anzahl soll in nächsten Jahren laut Umweltbundesamt sogar noch zunehmen. Starke Winde wirbeln aber nicht nur das Herbstlaub durcheinander, sondern sind einen echte Belastungsprobe für Dächer: einzelne Pfannen können sich lösen oder das ganze Dach wird abgedeckt. Daher ist es wichtig, dass das Dach intakt ist. Mit einem regelmäßigen Check beugen Hausbesitzer dieser Gefahr und mitunter teuren Folgeschäden am Dach vor. Doch was genau wird dabei geprüft? Und wie können Hauseigentümer ihr Dach bestmöglich auf Herbst und Winter vorbereiten?

Dachcheck durch einen Profi

Die Prüfung sollte stets von einem Profi vorgenommen werden. Dieser weiß, welche Komponenten kontrolliert werden müssen, beispielweise ob einzelne Dachpfannen locker sitzen oder beschädigt sind. Auch Kaminanschlüsse, Kehlen sowie Gauben werden auf Risse und undichte Stellen geprüft. Zusätzlich werden die Dachrinne sowie die Dämmung in Augenschein genommen. Ist eine Solaranlage installiert, sollte sie ebenfalls kontrolliert werden. Ein Dachcheck ist für Hausbesitzer auch hinsichtlich der Verkehrssicherungspflicht wichtig, denn sie verlangt, dass keine Gefahren für Dritte von der Immobilie ausgehen.

Risiko von Dachschäden reduzieren

Neben der regelmäßigen Überprüfung trägt vor allem ein optimal geplantes Dach zu einer sorgenfreien Herbst- und Winterzeit bei. Zu empfehlen sind bereits vom Hersteller aufeinander abgestimmte Komponenten. So testet beispielsweise der Dachsystem-Spezialist Braas alle seine Produkte im hauseigenen Windkanal. Hier wirken Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern und eine Niederschlagsrate von bis zu 560 mm pro Stunde auf Dachpfannen und Zubehör ein.

Quelle: www.dach.de
Foto: epr/isisun; epr/Friedrich Ossenberg-Schule

Kommentare sind geschlossen.