Das Bad der Zukunft – Szenarien aus Wasser, Musik und Licht

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Auch vor dem Badezimmer macht die Digitalisierung nicht Halt – sie soll uns vielmehr ein höchstmögliches Maß an Komfort, Ästhetik und Entspannung bieten. Laut Marcus Möllers, PR-Manager bei Kaldewei, verbringt gerade die Generation 50plus deutlich mehr Zeit im Bad und legt daher besonderen Wert auf eine wohnliche Gestaltung. Grund genug für die Anbieter von Sanitärlösungen wohnliche und gleichzeitig designorientierte Materialien, Farben und Formen sowie komfortable, technische Features zu entwickeln, die zu einem neuen Wohlgefühl im Bad beitragen.

Moderne Bedienelemente und sensible Sensortechnik

So übernehmen zum Beispiel intelligente Bedienelemente eine präzise Steuerung der durchfließenden Wassermenge und liefern gradgenau die gewünschte Temperatur. Für das entspannende Wannenbad lässt sich die individuelle Kombination aus Wassertemperatur und Wassermenge speichern. Und auch bei der morgendlichen Dusche kann zwischen zahlreichen Wellness Applikationen gewählt werden. Neben der bevorzugten Gradzahl und dem gewünschten Wasserstrahl beinhaltet das Angebot auch Beleuchtung, Musik und Dampf. So kann man sein ganz persönliches Spa-Erlebnis in den eigenen vier Wänden perfektionieren und je nach voreingestelltem Szenario morgens beschwingt in den Tag starten oder am Abend den stressigen Alltag hinter sich lassen.

Eines für alle: Das Mehrgenerationenbad

Eine wesentliche Rolle spielt dabei die intuitive und flexible Bedienbarkeit, die sowohl Kindern als auch Senioren jegliche Handhabung erleichtert. Unter dem Oberbegriff „Mehrgenerationenbad“ werden unterschiedlichste Lösungen und Produkte angeboten, die sich an verschiedene Parameter, wie beispielsweise die Körpergröße desjenigen anpassen, der sie gerade nutzt. Dazu zählen unter anderem höhenverstellbare WCs und Waschtische oder nach vorn neigbare Spiegel. Sie ermöglichen gerade älteren Menschen, sich möglichst lange und autark in den eigenen vier Wänden aufhalten und pflegen zu können. Umfragen zufolge zählt dies zu den wichtigsten Kriterien, wenn es um optimale Vorstellungen vom eigenen, eben möglichst autonomen Leben im Alter geht. Und auch der Hygieneaspekt ist nicht zu unterschätzen, denn vielfach wird der Wasserfluss bei Waschtischen, Urinalen und Toiletten berührungslos ausgelöst. Außerdem lassen sich derartige Sanitärobjekte und Armaturen natürlich auch wesentlich leichter reinigen und instand halten. Dass bei einer digital gesteuerten WC-Spülung nur die tatsächlich benötigte Wassermenge zum Einsatz kommt, trägt zusätzlich zur Umwelt- und Ressourcenschonung bei.

Bei all diesen digitalen Hightech-Lösungen darf allerdings der Mensch mit seinen Bedürfnissen, aber auch eventuellen Einschränkungen nicht vergessen werden. Denn was nützt einem ein durch und durch digitalisiertes und designtes Bad, wenn man von der Komplexität bei Nutzung und Bedienung überfordert ist?

Foto: KaldeweiDa ist Musik drin: Ein Bad-Audio-System, das samt Bluetooth-Empfänger verdeckt an der Badewanne montiert werden kann, gibt Audiodateien vom Smartphone, Computer oder Tablet kabellos wieder. Die Wanne selbst wird dabei zum Klangkörper und sorgt für maximale Entspannung. Indirekte Lichtquellen, die bündig in den Wannenrand eingelassen werden, runden das Wellness-Erlebnis ab. Jetzt nur noch per Fingertipp die Lieblingsmusik auswählen und mit sanften Tönen aus dem Alltag fliehen und abtauchen.
Quelle und Foto: kaldewei.de
Foto: BurgbadMit dem entsprechenden Equipment und einer dazugehörigen App für den Spiegel hat man beim morgendlichen Zähneputzen schon den Wetterbericht, die aktuellen Nachrichten und Staumeldungen im Blick. Mit nur einem Touch auf Tablet oder Smartphone werden die wichtigsten Informationen zum Start in den Tag auf den Badezimmerspiegel übertragen. Auch so genannte Vitalfunktionen sind im Angebot, wenn zum Beispiel ein Blutdruckmessgerät oder die Waage mit in das System integriert sind.
Quelle und Foto: burgbad.de

Text: Katrin Täubig
Foto: Kaldewei

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