Der eigene Garten-Pool: Möglichkeiten, Auswahl und Planung

0

Pools und Schwimmbäder für den eigenen Garten lassen sich dank des vielfältigen Markts auf unterschiedliche Weisen realisieren. Für nahezu alle Gärten, Grundstücksgrößen und Budgets ist es möglich, die passende Pool-Lösung zu finden. Von Aufstellbecken über halb-eingelassene Pools bis zu eingelassenen Schwimmbädern reichen die Möglichkeiten. Die Investition will durchdacht sein, denn es stellen sich nicht nur die Fragen nach der Art, Größe und Form des Pools. Auch Standortauswahl, Zubehör und gegebenenfalls eine Baugenehmigung sind zu berücksichtigen.

Pool-Arten und ihr Planungsaufwand
Die Planung beginnt mit der Auswahl der Pool-Art. Grundsätzlich ist zwischen eingelassenen, halb eingelassenen und freistehenden Pools zu unterscheiden.

  • Freistehende Pools
    Den geringsten Kosten- und Planungsaufwand haben Aufstell-Pools. Freistehende Swimmingpool sind schnell zu installieren. Die einfache Nutzung und ideale Transportfähigkeit machen sie zu idealen Lösungen für Einsteiger. Sie bieten einen guten ersten Schritt für Anwender, die das Erscheinungsbild des Gartens nicht dauerhaft verändern wollen. Damit eignen sie sich auch für Mieter.
  • Eingelassene Pools
    Ein eingelassener Pool stellt eine dauerhafte bauliche Veränderung im Garten dar. Eingebaute Schwimmbecken sind eine langfristige Investition mit höherem Planungs- und Budgetaufwand. Pool Systems bieten sogar Komplettsets an, mit Überdachung und dazugehörige Technik. Solche Pools bieten hohen Komfort und lassen sich ästhetisch optimal in den eigenen Garten integrieren. Diese Pool-Art bietet weiterhin größte Stabilität und eine nahezu grenzenlose Freiheit in der Gestaltungsmöglichkeit. Dies betrifft auch die mögliche Schwimmfläche, die gegenüber Aufstell-Pools erheblich größer ausfällt. Eingebaute Pools können für Hausbesitzer außerdem den Vorteil einer Steigerung des Grundstücks- oder Immobilienwerts bieten.
  • Halb eingebaute Pools
    Der halb eingebaute Pool unterscheidet sich vom komplett eingelassenen Pool in erster Linie durch die teilweise über die Erde herausragenden Teile des Schwimmbeckens. Auch diese Art Pool stellt eine langfristige Investition und bauliche Veränderung dar. Der Vorteil besteht gegenüber vollständig eingebauten Pools in der größeren baulichen Flexibilität. Halb eingebaute Pools eignen sich auch für schwierigere Grundstücks-Beschaffenheiten. Diese Pool-Variante lässt sich unter geringerem Aufwand auch an abschüssige Grundstücke und Unebenheiten anpassen. Preislich und hinsichtlich Planungsaufwand sind halb- und ganz eingelassene Pools vergleichbar.

Zur Auswahl der Größe und Form

Die Auswahl der Parameter Abmessungen und Form hängen von der Nutzungsart und dem Budget ab. Wer eine sportliche Nutzung plant und Bahnen schwimmen will, sollte entsprechend auf eine hinreichende Länge oder einen Schwimmkanal achten. Geht es im Wesentlichen um die gelegentliche Abkühlung im Sommer, genügt ein kleineres Becken. Standardmäßig messen die meisten Swimmingpool etwa 32 Quadratmeter. Mini-Pools haben eine Fläche von weniger als 10 Quadratmetern. Ein Schwimmkanal sollte mindestens 10 Meter Länge aufweisen.

Die Auswahl der Form sollte sowohl der Nutzung als auch den persönlichen ästhetischen Vorlieben entsprechen. Die bekanntesten Formen gehören die ovale und die runde Form. Ovale Pools eignen sich für eine einfache und harmonische Integration in die Landschaft. Ovale Formen ermöglichen auch das Schwimmen etwas längerer Bahnen, womit sie einen guten Kompromiss aus sportlicher und entspannter Nutzung bieten.

Eine Alternative ist die Bohnenform. Sie ist leicht gekrümmt und bietet damit eine dezente Trennung des Pools in verschiedene Bereiche. Auch diese Form integriert sich unaufdringlich in die Landschaft.

Eine zeitlose und klassische Form bietet der rechteckige Pool. Besonders sportliche Schwimmer profitieren von der Form eines längeren Schwimmkanals.

Größte Flexibilität ermöglichen Freiform-Pools. Diese lässt sich nach eigenen Vorstellungen an die Garten- oder Grundstücksform anpassen. Auf diese Weise ermöglichen Freiform-Schwimmbecken eine optimierte Raumaufteilung.

Die Frage nach der Baugenehmigung

Im Vorfeld der Pool-Installation empfiehlt sich eine Auskunft beim örtlichen Bauamt. Gegebenenfalls werden bestimmte Baugenehmigungen erforderlich oder es sind gewisse Auflagen zu erfüllen. Tendenziell sind Pools mit einem Volumen bis 100 Kubikmeter bewilligungsfrei. Es können in Abhängigkeit des Bundeslands verschiedene Regelungen vorliegen. Eine wichtige Auflage betrifft den baulichen Abstand des Pools zur Grenze des Nachbargartens. Ebenso kann der Bau gegebenenfalls aufgrund von Natur- oder Denkmalschutz oder wegen landwirtschaftlicher Auflagen untersagt sein. Erst nach Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen sollte die Planung beginnen.

Ausstattung und Pflege

Zur Grund-Ausstattung eines dauerhaft genutzten Pools gehören Pumpen mit Filteranlagen. Sie dienen der Reinhaltung des Wassers und verhindern die Ansiedlung von Keimen. Grundsätzlich sind Kartuschen- und Standfilteranlagen zu unterscheiden. Sie reinigen das von der Pumpe angesaugte Wasser (Umwälzungs-Vorgang). Kartuschenfilteranlagen sind optimal bei kleineren Pools. Größere Becken verlangen nach einer Standfilteranlage.

Neben Pumpe und Filteranlage können Investitionen in Abdeckungen, Überdachungen oder Wärmepumpen den Komfort erhöhen. Für die Wartung erweisen sich automatische Pflegegeräte und Pool-Reinigungsroboter als angenehme Helfer.

Weiter Informationen unter https://www.pool-systems.de

Fotos: Pool Systems / Pixabay

Kommentare sind geschlossen.