Feuchtigkeit in der Wohnung – Gezielte Sanierung schützt die Gesundheit

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10,5 Millionen Kinder unter 16 Jahren leben in Deutschland. Viele von ihnen klagen über Feuchtigkeit in ihren Wohnräumen, so eine Meta-Studie der Denkfabrik RAND Europe. Dabei können die gesundheitlichen Folgen für Kinder erheblich sein: Asthma, Allergien und Neurodermitis sind häufige Krankheitsbilder.

Dass Kinder, die in einer feuchten Wohnung aufwachsen oder auch nur das erste Lebensjahr verbringen, Gefahr laufen, an Asthma, Allergien oder Neurodermitis zu erkranken, belegt auch die internationale Langzeitstudie ISAAC. Die Studie zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen feuchten Wohnbedingungen und Asthma, allergischem Schnupfen und Neuroder­mitis. Danach sind Feuchtigkeit und Schimmel eher noch als Hausstaubmilben Auslöser allergischer Erkrankung

Bei Feuchtigkeit und Schimmelpilzbefall sofort handeln
Sind Räume einmal von Feuchtigkeit und Schimmel befallen, sollte sofort gehandelt werden. Oft wird als erste Maßnahme das Abwischen mit Alkohol empfohlen. Doch Vorsicht! Der Schimmel kann beim Abwischen gesundheitsgefährdende Sporen freisetzen, die sich im ganzen Wohnraum verteilen. Schimmelpilze sollten deshalb stets vom Fachmann entfernt werden.

Beste Prävention: Richtig lüften und klug heizen
Unerlässlich ist richtiges Lüften der Wohnräume. Stoßlüften mit komplett geöffneten Fenstern ist die beste Methode. Der Austausch der Raumluft ist 30 Mal höher als bei gekippten Fenstern. Drei bis fünf Mal für ca. fünf bis zehn Minuten an Stoßlüftung reichen. Das richtige Lüften wird durch ein kluges Heizen komplettiert. Die Raumtemperatur sollte jedoch 16 °C nicht unterschreiten! Für Wohnräume wird eine ­stabile Temperatur von 19 bis 21 °C empfohlen. 

Info unter http://www.isotec.de
Foto: Isotec GmbH

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