Echte Wertsteigerung – Gepflegte und durchdachte Gärten

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Die Bedeutung eines schönen Gartens oder einer hübschen Außenanlage, wenn es sich beispielsweise um eine Eigentumswohnanlage handelt, ist nicht zu unterschätzen. Hieß es früher Lage, Lage, Lage, wenn es um den Wert einer Immobilie ging, muss man heutzutage auch noch Garten, Garten, Garten hinzufügen. Der Erholungsfaktor hinter der Terrassentür oder beim Blick in eine vom Profi gestaltete Grünanlage ist mehr wert als viele denken und fördert auch noch die Gesundheit.

Grüner Willkommensgruß
Viele Besitzer, aber auch Immobilienmakler unterschätzen den Einfluss des Gartens beim Verkauf oder Kauf einer Immobilie. Der Vorgarten ist die Visitenkarte und somit der erste Eindruck für Gäste, Familie und Freunde. Neben dem ökologischen Auftrag, den dieses Stückchen Grün mittlerweile im Zuge des Klimawandels vor allem in den Städten hat, ist ein gut geplanter und gleichzeitig pflegeleichter Vorgarten ein fröhlicher Willkommensgruß. Er ist das, was auch ein potenzieller Kaufinteressent noch vor dem Betreten des Hauses oder der Wohnung wahrnimmt. Ist das Grün lieblos und ungepflegt, ist der erste Eindruck leider nicht der Beste. Dabei lassen sich hier mit einer guten Planung vom Landschaftsgärtner herrliche Gartensituation schaffen: Ein murmelndes Wasserspiel in Form eines Quellsteins, bunte, in der Höhe gestaffelte Staudenbeete, die wenig Pflege brauchen und einige außergewöhnliche Solitärgehölze als Hingucker oder auch als Sichtschutz hinterlassen Eindruck, und zwar einen nachhaltig positiven. Wenn dann der Weg nicht schnurgerade, sondern leicht geschwungen und mit einem passend ausgewählten Belag, bei dem weder Pflasterstein noch Platte wackeln, zur Haustür führt, wird das Ankommen und Eintreten zum Genuss.

Grüne Investitionen rechnen sich
Stellplätze für Autos, Fahrräder oder Mülltonnen können durch grüne Investitionen, wie eine Hecke, ein Tonnenhäuschen mit Dachbegrünung oder einen mit Kletterpflanzen begrünten Abstellplatz ausgeblendet und verschönert werden. Oftmals stecken hier nur ein paar tausend Euro dahinter, doch die erzielte Kaufsumme steigert sich mit solchen Maßnahmen teilweise um fünfstellige Beträge. Ein schöner Garten lässt sofort das Kopfkino anlaufen. Unser Gehirn schaltet auf schöne Kindheitserinnerungen um. Romantische Kaffeetafeln unterm Apfelbaum, die Entdeckung des ersten Molches oder Tagträume in der Hängematte. Solche Bilder wecken Begehrlichkeiten und vor allem Emotionen. Positive Emotionen machen eine Kaufentscheidung viel einfacher, denn beim Betrachter stellt sich ein gutes Bauchgefühl ein. Wer beispielsweise ein älteres Haus zum Verkauf anbietet, tut gut daran, einen Profi-Betrieb vor Erstellung des Exposés in den Garten zu lassen.

Allein ein Verjüngungsschnitt bei älteren Sträuchern, das Entfernen von Moos und Wildkräutern, das Nachpflanzen von ausgefallenen Stauden sowie das fachmännische Reinigen von Platten und Terrassenbelägen wirkt wie ein Jung-brunnen – und diese Kur zahlt sich aus – mit Sicherheit. Kaufinteressenten, das zeigen die Verkaufserfahrungen der Makler, ziehen vom Zustand des Gartens immer auch ihre Rückschlüsse auf das Haus. Auch ein Zuviel an versiegelter Fläche kommt aufgrund der Abwassergebühren der Städte und Gemeinden nicht mehr gut an.

Eyecatcher und überzeugende Materialien
Wer von Anfang an in eine durchdachte Planung, in hochwertige Materialien investiert, wie beispielsweise Natursteinbeläge, in schöne Solitärgehölze und Staudenpflanzungen, die das ganze Jahr über Farbe zeigen, hat einen höheren Wiederverkaufswert seiner Immobilie – vorausgesetzt der Garten wurde über die Jahre instant gehalten. Selbst wild romantische Gärten sind gefragt, aber die ursprüngliche Grundidee muss einfach noch erkennbar sein. Das heißt, es darf grünen und blühen, aber der Wildwuchs sollte einem Konzept folgen. Naturbelassen, im Hinblick auf Lebensraum und Nahrungsgrundlage für Tiere und Insekten, passt aber eventuell nur zu einer bestimmten Käuferschicht. Den Zeitpunkt des Verkaufes sollte man, falls möglich, ganz bewusst unter Einbeziehung des Gartenjahres steuern. Wenn im Frühling die Zwiebelblumen für erste Farbtupfer sorgen oder sogar noch die üppige Zierkirsche blüht, weckt der Garten einfach mehr Emotionen als an einem grauen tristen Wintertag ohne Farbe.

Auch der Herbst mit seinen feurigen Rot-, Orange- und Gelbtönen ist ein leuchtendes Verkaufsargument, das den Interessenten womöglich etwas tiefer in die Tasche greifen lässt. Von allzu auffälliger Gartendekoration, die unter Umständen nicht mehr zu den aktuellen Trendfarben und Trendthemen im Außenbereich passt, sollte man sich besser verabschieden. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Muss das Objekt im Winter an den Mann oder die Frau gebracht werden, so weckt vielleicht ein Schneemann mit Karottennase und Kohleaugen die sonst schwer vermittelbaren Kindheitsträume, sprich Kaufemotionen.

Gartenneuanlage
Mit diesem Wissen lässt es sich guten Gewissens in die Neuanlage eines Gartens investieren. Eine ästhetisches Gartendesign lebt von einer planerischen Grundstruktur, die sich über Jahrzehnte erhält. Geländemodellierungen mit Erde oder Mauern schaffen Räume zum Wohlfühlen. Grüner Sichtschutz, der die unerwünschten Blicke vom Nachbargrundstück auffängt, ist auch nach Jahrzehnten noch Gold wert. Eingezogene Leerrohre, die noch nachträglich Strom und Wasser an verschiedene Stellen des Gartens liefern, zeugen von überlegter Planung und machen bei der Nutzungsanpassung des Grüns vieles einfacher und günstiger. Wer bereits bei der Neuanlage berücksichtigt, dass aus dem Sandkasten einmal ein Teich wird, oder die Spielwiese später einem Schwimmteich weichen soll, ist gut bedient, dies von Anfang an mit einem Landschaftsgärtner durchzusprechen. Qualitativ hochwertige Materialien bewähren sich über einen langen Zeitraum und sind deswegen nachhaltig und ökologisch. Für mehr Genusszeit im eigenen Garten sorgen fleißige Helferlein, wie automatische Bewässerungsanlagen, elektronische Schafe, also Mähroboter und eine perfekt inszenierte Gartenbeleuchtung.

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Foto: VGL Ba. – Wü.

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