Der erste Eindruck zählt – Die Hausfront macht das Image

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Die Hausfront inklusive Eingang ist das Erste, was man von einem Haus zu sehen bekommt. Egal ob man Bewohner oder Besucher ist. Architektur und farbliche Gestaltung bestimmen also den ersten Eindruck. Und für den gibt es – wie der Volksmund so schön sagt – keine zweite Chance. Je harmonischer Vorgarten, Fassade und Eingangsbereich aufeinander abgestimmt sind, desto freundlicher fühlt man sich empfangen. Und um dies zu erzielen, gibt es zahlreiche Mittel und Wege.

Vorgartengestaltung

Eine sichere Zuwegung zum Haus sollte selbstverständlich sein. Je nach Garten- und Baustil des Hauses kommen geometrisch gepflasterte oder geschwungen gestaltete Wege in einem etwas natürlicheren Look in Frage. Eventuelle Höhenunterschiede auf dem Grundstück lassen sich mit Stufen oder Schrägen überwinden. Mit einer ergänzenden Bepflanzung aus Bäumen, Sträuchern und schmückenden Garten-Accessoires gibt man Haus und Eingang einen stimmungsvollen Rahmen. Bei der Auswahl der Pflanzen gibt es verschiedene Kriterien und Ziele. Soll ein Baum für Schatten sorgen? Soll eine Hecke Privatsphäre schaffen? Oder sollen blühende Ziersträucher Vögel und Bienen anlocken? Nicht vergessen: Auch Hausnummer, Briefkasten und Klingel müssen integriert werden und sollten schnell und deutlich erkennbar sein.

Beleuchtung

Aus Sicherheitsgründen sollten Zugänge immer beleuchtet sein. Dafür eignen sich mehrere Leuchten in kurzen Abständen. Sie sichern eine ausreichende Grundbeleuchtung über die gesamte Fläche. Starke Hell-Dunkel-Kontraste werden vermieden.Ihr Licht sollte auf den Boden gerichtet sein und nicht nach oben blenden. Reizvolle Effekte erzielt man, wenn Bäume und Sträucher zusätzlich mit Licht von unten inszeniert werden. Achtung: Da die Außenbeleuchtung Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee und Schmutz ausgesetzt ist, muss sie zwingend für die Verwendung im Freien geeignet sein. Achten Sie also auf die entsprechende Schutzart. Hierüber gibt die zweistellige IP-Bezeichnung auf dem Typenschild oder in den technischen Unterlagen Auskunft. Die erste Ziffer kennzeichnet den Berührungs- bzw. Fremdkörperschutz, die zweite Ziffer gibt den Schutz gegen Nässe an. Je höher die Ziffern, desto besser der Schutz.

Eingangstür

Das Aussehen der Haustür sollte grundsätzlich mit der Fassade, der Architektur des Hauses und der jeweiligen Region in Beziehung stehen. Doch nicht nur das Design spielt eine große Rolle. Auch auf Sicherheit, Wärmedämmung und Langlebigkeit sollte bei der Auswahl geachtet werden. Ein Vordach schützt vor Regen und Schnee. Wenn ein Garagentor vorhanden ist, sollte es optisch mit der Tür harmonieren. Etliche Hersteller bieten extra aufeinander abgestimmte Modelle an. Eine Alternative zur in die Fassade integrierten Tür ist ein separater Eingangsbereich: Ein großzügiger aus Glas gestalteter Windfang dient zum Beispiel als Klimapuffer und vermittelt darüber hinaus einen einladenden Empfang. Wichtig ist die Verwendung von Sicherheitsglas, damit eine hohe Stabilität und eine maximale Widerstandsfähigkeit gewährleistet sind.

Garage oder Carport

Wer den Bau einer Garage plant, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder werden die Wände ganz klassisch und passend zum Haus gemauert. Oder man entscheidet sich für eine Fertiggarage. Diese kann in der Regel innerhalb weniger Tage angeliefert werden und erfordert nur wenig Aufwand, was den Aufbau anbetrifft. Sie kann optisch ebenfalls an den Stil des Hauses angepasst werden. Nachteilig wirkt sich die geringe Flexibilität bei den Abmessungen aus. Denn die Größen sind auf bestimmte Normen festgelegt. Wenn man zusätzlich Sport- oder Gartengeräte unterbringen möchte, muss das im Vorfeld berücksichtigt werden. Eine Garage verfügt über ein Tor an der Stirnseite – bestenfalls mit einem elektrischen Antrieb, der aus der Ferne zu steuern ist.
Als Carport bezeichnet man eine Überdachung für Kraftfahrzeuge. Die Seiten sind teilweise offen, das Grundgerüst besteht aus Holzbalken und einem Dach. Das untergestellte Auto schneit im Winter nicht ein – je nach Gestaltung, Außentemperatur und Größe können die Scheiben aber dennoch zufrieren. Während Carports wesentlich günstiger in der Anschaffung sind, bietet die Garage einen deutlichen Sicherheitsvorteil. Und diesen erkennen auch die Kfz-Versicherungen an: Sie räumen Garagenbesitzern oftmals einen Bonus bei der Prämienberechnung ein.

Text: Katrin Täubig
Fotos: epr / Region Villach Tourismus – Michael Stabentheiner, Siebau, LBS

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