Klein aber fein: 7 Gestaltungstipps für kleine Terrassen

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Der Frühling ist endlich eingekehrt. Steigende Temperaturen und viel Sonnenschein verleiten uns dazu, möglichst viel Zeit im Freien zu verbringen. Glücklich ist der, der in seinem Zuhause über einen Balkon oder eine Terrasse verfügt – auch wenn sie noch so klein ist. Im Folgenden haben wir uns angeschaut, welche Möglichkeiten es gibt, kleinere Terrassen liebevoll und einladend zu gestalten – mit Wohlfühlgarantie!

Tipp 1: Über den Nutzungszweck der Terrasse entscheiden

Eine Terrasse kann auf viele Arten und Weisen genutzt werden. Daher gilt es in einem ersten Schritt zu entscheiden, welchen Nutzen sie für Sie haben wird. Wird sie Ihre ganz persönliche Wohlfühloase, auf der Sie zur Ruhe kommen und Sie Ihre Seele baumeln lassen können? Oder soll es doch eher für Zusammenkünfte – wie etwa einen gemütlichen Brunch in der Sonne – verwendet werden? Wollen Sie lieber allein in der Hängematte ein Buch lesen oder in geselliger Runde grillen?

Diese Entscheidungen nehmen großen Einfluss auf die ideale Gestaltung der Terrasse. Das fängt bei der Möbelwahl bezüglich Sitzmöglichkeiten für ein, zwei oder mehr Personen an und endet beim verfügbaren Platz für Dekoration, Pflanzen sowie eventuellen Grillmöglichkeiten. Ebenso ist die Frage nach den benötigten Geräten für Beleuchtung und Dekoration ein Thema, das bedacht werden muss.

Tipp 2: Den richtigen Boden wählen

Grundsätzlich steht die Größe der Terrasse in Bezug auf die Wahl des Bodenbelags nicht direkt im Fokus. Denn ob groß oder klein, einen schönen, langlebigen Boden wünschen sich alle. Für kleinere Flächen eignen sich aber speziell Klickfliesen aus verschiedenen Materialien, die sich schnell verlegen und genauso wieder entfernen lassen.

Damit Sie über die Vor- und Nachteile der einsetzbaren Materialien Bescheid wissen, haben wir hier eine kurze Übersicht:

Auf dem Klassiker Holz lässt es sich besonders gut barfuß gehen. Außerdem schafft dessen Optik eine behagliche Atmosphäre und strahlt Wärme aus. Doch wer zu einem Holzboden greift, muss diesen auch entsprechend pflegen. Sonst trocknet er schnell aus und wird brüchig.

Eine weniger aufwendige Alternative stellt WPC, ein Mix aus Holzfasern und Kunststoff, dar. Zwar sieht dieser dem Original sehr ähnlich, ist Witterungen gegenüber aber weniger empfindlich. Unter direkter Sonneneinstrahlung kann der Boden allerdings stark aufheizen und seine Farbe bei unzureichender Pflege nach und nach verlieren.

Naturstein besticht zwar durch sein natürliches, zeitloses Aussehen, ist aber für kleine Terrassen eher ungeeignet, da zu aufwendig. Falls doch genügend Platz vorhanden ist, empfehlen wir helle Farben zu wählen, da sich diese im Sommer weniger stark erhitzen.

Schön anzusehen, aber leider unbequem ist Zierkies. Geräumige Gärten und Terrassen können damit wunderbar gestaltet und in mehrere Bereiche eingeteilt werden. Bei kleinen Außenflächen ist davon jedoch abzuraten. Hier liegt der Fokus auf einem barfußfreundlichen, stabilen Untergrund.

Tipp 3: Platzsparende Schattenspender

Abhängig von der Ausrichtung der Terrasse braucht es mal mehr, mal weniger Abschirmung. Immerhin möchte niemand in der Sonne verbrutzeln. Sonnensegel und Markisen sind platzsparende Schattenspender und daher ideal für kleine Terrassen. Eine andere Möglichkeit sind Ampelschirme, die sich entweder ganz dicht an die Wand stellen oder direkt an ihr befestigen lassen.

Tipp 4: Weniger ist mehr

Beim Möbelkauf gilt das gute alte Sprichwort: Weniger ist mehr. Zu viele oder zu klobige Möbelstücke nehmen schnell einmal zu viel Platz weg und lassen die Terrasse noch kleiner wirken, als sie eigentlich ist. Besonders praktisch sind multifunktionale Möbel, die sich sowohl für entspannende Stunden allein als auch für gemeinsame Essen mit Freunden eignen. Größenverstellbare Tische etwa können je nach Bedarf ein- oder ausgeklappt werden.

LED-Lichterketten oder Lampions sorgen überdies für harmonische Beleuchtung und dienen dabei gleichzeitig als perfekte Dekoration für ansonsten unspektakuläre, leere Wände.

Tipp 5: Es grünt so grün

Natürlich dürfen Pflanzen auf keiner Terrasse fehlen. Bei Platzmangel ist Kreativität gefragt. Ähnlich wie Lichterketten sind nämlich auch Pflanzen als Wandverschönerung geeignet. Einerseits besteht die Möglichkeit, diverse Pflanzenarten in Kübeln aufzuhängen. Andererseits bahnt sich beispielsweise ein Efeu richtig aufgestellt selbst seinen Weg entlang der Hausmauer. Diese und andere Kletterpflanzen können zudem als Sichtschutz eingesetzt werden.

Tipp 6: Alternativen zum klassischen Griller

Ein Griller nimmt schnell einmal viel Platz weg. Wer auf gemütliche Grillabende nicht verzichten und dennoch genügend Freiraum zur eigenen Entspannung freihalten möchte, setzt deshalb auf platzsparende Modelle. Dazu zählen zum Beispiel Kugelgriller, verschiebbare Grilltische oder zusammenklappbare Griller. Ein Raclette-Grill überzeugt ebenso.

Tipp 7: Farbliche Akzente setzen

Auf kleinem Raum stellt das Dekorieren oftmals eine Herausforderung dar. Dabei reichen bereits ein paar farbliche Akzente und dekorative Elemente aus, um eine Terrasse einladend zu gestalten. Kissen in kräftigen Farben bilden den optimalen Kontrast zu Möbeln in ruhigen Grautönen. Dekoration wie bunte Kerzen oder Blumentöpfe haben denselben Effekt. Kerzen mit ätherischen Ölen wie Lavendel oder Zitronengras helfen noch dazu, nervige Insekten fernzuhalten.

Fazit

Auch eine kleine Terrasse kann entzücken. Überlegen Sie sich gut, zu welchem Zweck Sie Ihren Außenbereich vorwiegend benützen wollen und entscheiden Sie dahingehend welches Mobiliar Sie dafür benötigen. Mit Klickfliesen als Bodenbelag treffen Sie sicherlich nicht die falsche Wahl und für Pflanzen und Dekorationen gilt: Weniger ist mehr! Dank platzsparender Alternativen lässt sich aus jeder Terrasse eine Wohlfühloase zaubern.

Text: http://www.viplounge.ch
Bildquelle: unsplash.com

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