Mulchen – Die perfekte Grün-Düngung für den Rasen

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Mulchmäher sind clevere Rasenmäher: Sie sind so konstruiert, dass sie das Schnittgut beim mulchen mehrfach im Mähgehäuse herumwirbeln und in kleinste Teilchen zerschneiden. Das Schnittgut wird nicht in einem Grasfangkorb aufgefangen, sondern rieselt zwischen den Grashalmen hindurch auf den Boden. Da das Entleeren des Fangkorbs entfällt, können so auch große Rasenflächen schneller gemäht werden.

Der größte Vorteil dieser Art, den Rasen zu kürzen, hat allerdings nichts mit Bequemlichkeit zu tun, sondern eher damit, dem Boden Nahrung zu geben: Der Rasenschnitt bleibt nämlich als Dünger am Boden zurück. Auf das beim traditionellen Mähen notwendige Düngen des Rasens kann beim Mulchmähen weitgehend verzichtet werden. Der Rasen wird durch seine eigenen Nährstoffe so in seinem Wachstum unterstützt, dass Unkräuter und Mooswenig Chancen haben. Selbstverständlich gibt es Ausnahmen, wie etwa bei einem Schattenrasen, den regelmäßiges Düngen stärken kann.

Mulchen spart Wasser

Ein weiterer Vorteil des Mulchmähens wirkt sich besonders im Hochsommer aus: Da das Mulchmaterial zwischen den Grashalmen auf dem Boden liegt und diesen damit auch beschattet, trocknet die Erde weniger aus und muss auch weniger stark bewässert werden. So spart Mulchen Zeit beim Beregnen und natürlich das Wasser.

Worauf es beim Mulchmähen ankommt

Beim Mulchen muss unbedingt regelmäßig gemäht werden, damit pro Mähgang nicht zu viel Grasschnitt auf einmal entsteht; zu lange Halmstücke verrotten lang-samer und nicht vollständig. Als Faustregel gilt, immer dann zu mähen, wenn der Rasen rund sechs Zentimeter hoch steht. Der Rasen wird dann im Frühjahr und Herbst um zwei Zentimeter auf die übliche Höhe von knapp vier Zentimeter gekürzt, im Sommer besser nur auf fünf Zentimeter, um den Boden besser vor dem Austrocknen zu schützen. Sollte der Rasen, etwa während des Urlaubs, höher geworden sein, kürzt man ihn schrittweise im Abstand von mehreren Tagen wie-der auf die gewohnte Höhe oder hängt einfach einen Fangkorb an den Mäher, der dann den Grasschnitt auffängt.

Worauf es beim Mäher ankommt

Die Besonderheit des Mulchmähers liegt in der Konstruktion des Mähmessers und des Mähgehäuses. Das Messer ist so gestaltet, dass es das geschnittene Gras noch innerhalb des Mähgehäuses mehrfach kleinhäckselt. Das Mähgehäuse beeinflusst dies durch seine Form und eine optimierte Luftströmung positiv.

Informationen: Viking
Fotos: VIKING

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