Optimal heizen, Clever sparen – Thermostatwechsel und hydraulischer Abgleich werden vom Bund gefördert

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Ein größerer Fernseher, ein leistungsfähigeres Smartphone, eine Kamera mit noch höherer Pixelzahl? Hier sind wir schnell dabei, schließlich möchten wir immer das neueste Modell haben. Ganz anders sieht es jedoch aus, wenn es um das Thema Heizen geht: Viele Thermostate wurden bereits vor 1988 eingebaut und entsprechen damit längst nicht mehr dem Stand der Technik. Wer hier untätig bleibt, verpulvert kostbare Energie und bares Geld.

Heizung und Warmwasserbereitung machen hierzulande etwa 85 Prozent des gesamten Energiebedarfs privater Haushalte aus. Was die wenigsten wissen: Schon eine so einfache Maßnahme wie der Thermostatwechsel kann dabei helfen, wertvolle Energie und bares Geld zu sparen, die Umwelt zu schonen und den Wohnkomfort zu steigern. Denn moderne Regler überwachen selbsttätig die Raumtemperatur und sorgen dafür, dass nur so viel Heizwasser durch die Heizkörper fließt, wie gerade benötigt wird. Dank der hocheffizienten Regeltechnik kann der energetische Aufwand also deutlich reduziert werden. Ein Beispiel: Bei einer Wohnfläche von 100 Quadratmetern lassen sich rund 100 Euro pro Jahr einsparen. Eine weitere Maßnahme zur Heizungsoptimierung ist übrigens der hydraulische Abgleich. Der Fachmann ermittelt den Wärmebedarf jedes einzelnen Raumes und stellt die Thermostate exakt ein. Sparer aufgepasst: Der Bund fördert nicht nur neue Thermostatventile in Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich, sondern auch den Austausch alter Heizungspumpen mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent.

Weitere Informationen unter http://arm.vdma.org/branche

Foto: epr/VDMA Armaturen/©Fotolia_152743893)

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