Rückstauschutz – Auch für große Mietobjekte gibt es Lösungen

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In Mehrfamilienhäusern betrifft bei Starkregen eindringendes Wasser sofort alle Bewohner. Oftmals wissen Hausbesitzer jedoch nicht, wie sie ihre Immobilie gegen Gefahren wie Rückstau absichern können.
Ablaufstellen im Keller unterhalb der Rückstauebene (Straßenoberkante), sollten vor Rückstau geschützt werden. Welche Lösung zum Einsatz kommt, hängt von den Gegebenheiten vor Ort und der Abwasserart und -menge ab. Zudem gilt es zu entscheiden, ob eine Einzelabsicherung zum Beispiel bei einer Dusche, Waschmaschine, einem Heizungsüberlauf oder Waschbecken oder eine Zentralabsicherung gewünscht ist. Sobald das Wasser in der abzusichernden Leitung Fäkalien beinhaltet, muss ein Fäkalien-Rückstauautomat oder eine Fäkalien-Rückstaupumpanlage eingebaut werden. Ist es möglich, das Abwasser mit Gefälle zum Kanal zu entsorgen, kann ein einfacher Rückstauverschluss eingesetzt werden. Ist kein ausreichendes Gefälle vorhanden, kommen Hebeanlagen zum Einsatz.

Hybrid-Hebeanlagen wie z. B. Ecolift von KESSEL, die für den Einsatz in Mehrfamilienhäusern oder großen Mietobjekten geeignet sind, stellen eine ökologische Alternative zu klassischen Hebeanlagen dar. Im Normalbetrieb nutzen Hybrid-Hebeanlagen das natürliche Gefälle zum Kanal und nur bei Rückstau pumpen sie das Abwasser über eine Rückstauschleife. Diese Funktionsweise verbraucht nicht nur weniger Strom als klassische Hebeanlagen, sondern spart den Betreibern auch Kosten bei der Wartung.

Weitere Informationen: www.kessel.de
Foto: Kessel AG

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