„Schlöffnen“ – Einbruchschutz beim Lüften

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Frische Luft ist gut für das Raumklima. Sie vertreibt Feuchtigkeit und Schadstoffe aus der Wohnung. Aus Angst vor ungebetenen Gästen scheut man sicher aber, Fenster geöffnet zu lassen, wenn niemand zuhause ist. Hier helfen Fenster zum „Schlöffnen“. Denn sie erlauben Lüften in Abwesenheit, weil sie währenddessen Einbruchhemmung bis RC2 leisten können. Diese Widerstandsklasse empfiehlt die Kriminalpolizei für Fenster und Fenstertüren. Fenster kann man schließen und öffnen. Ein Hersteller erfand nun das „Schlöffnen“. Dabei stellt sich der Fensterflügel zum Lüften um einen umlaufenden Spalt von rund 6 mm vom Rahmen ab. Das ermöglichen spezielle Beschläge.

Jederzeit gute Raumluft

„Schlöffnen“ hat überzeugende Vorteile: Das Fenster lässt frische Außenluft hinein und ist gleichzeitig geschlossen genug, um vor Eindringlingen schützen zu können. Sogar bei Abwesenheit der Nutzer werden auf diese Weise Räume sicher und effizient belüftet. So können Bauschäden durch Pilzbefall vorgebeugt und ein gesundes Raumklima geschaffen werden. Die innovative Fensterstellung kombiniert eine natürliche, zugfreie und energiesparende Lüftung mit wirksamem Einbruchschutz bis RC2. Auch schützt das geschlöffnete Fenster besser vor Schlagregen und Außenlärm als ein gekipptes. Dasselbe gilt für das Eindringen von Insekten. Insbesondere den heißen Sommermonaten kann das „Schlöffnen“ in den Nachtstunden damit zur erfrischenden Abkühlung der Räume beitragen.

Lüften auf Knopfdruck

Diese speziellen Beschläge werden für die unterschiedlichsten Fenster – auch für barrierefreie Fenster und Fensterschiebetüren angeboten. Besonders komfortabel ist ein motorisch gesteuertes Fenster. Es öffnet sich wenn gewünscht auch von selbst in die geschlöffnete Stellung und schließt sich selbsttätig wieder. Deswegen kann es als Alternative für Lüftungsanlagen eingesetzt werden, wie das Fraunhofer Institut (IBP) in einer Studie bestätigte. Mit einem hinterleuchteten Touchpanel können die hinterlegten Lüftungszeiten aktiviert oder das Fenster zur manuellen Drehöffnung freigegeben werden. Komfortabel lässt sich das Fenster außerdem via Fernbedienung steuern. Geeignet ist die Technik daher auch für schwer zugängliche Fenster wie beispielsweise im Treppenhaus. Auch kann das System zusätzlich mit Luftgütesensoren etwa für Temperatur oder CO2 ergänzt werden. Diese leiten eine Lüftung ein, wenn es erforderlich ist. So bleiben Raumlufttemperatur und Luftfeuchtigkeit stets optimal. Zudem ist die Technik über potentialfreie Kontakte in die Gebäudesteuerung und in viele Smart-Home-Konzepte integrierbar.

Informationen: Winkhaus | www.winkhaus.de
Fotos & Grafiken: Winkhaus

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