Solarstrom aus der Wand – Schieferfassade dämmt und liefert Energie

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Solarstromanlagen müssen nicht zwangsweise aufs Dach: An der Fassade sind vollintegrierbare Anlagen nicht nur ein Blickfang, sondern sie liefern tagsüber auch günstigen Haushaltsstrom für den Eigenbedarf.

Bei der Sanierung seines Dreifamilienhaues im westfälischen Hiddenhausen wollte Detlev Kluthe nicht nur optisch wie energetisch ein Zeichen setzen, sondern seinen Mietern doppelt beim Sparen helfen. Der Bauherr verband das Nachhaltige mit dem Nützlichen: Hinter der vorgesetzten Schieferfassade verbirgt sich eine effiziente Wärmedämmung – und zusätzlich liefert die Wand an der Südwestseite auch noch Strom.

Ohne großen Aufwand erweiterbar
15 Solarelemente, die mit den Schiefersteinen völlig plan in die Metallunterkonstruktion eingehängt wurden, sorgen sich um den täglichen Kleinverbrauch in den Wohnungen. Bauherr Kluthe: „Die Anlage war kinderleicht installiert, Stecker rein – und alles direkt anschlussfertig für den Elektriker.“ Bei Bedarf kann sie sogar ohne großen Aufwand erweitert werden: Dank Rastersystem lassen sich Schiefersteine einfach und schnell durch weitere Stromerzeuger ersetzen.

Größere Strommenge kommt vom Dach
Als Kleinanlage an der Fassade erzeugen die Elemente im Schiefersystem bis zu 750 Watt. Für die Versorgung eines normalen Einfamilienhauses empfiehlt sich die Installation auf dem Dach. Bei einer Sanierung von alten Asbestflächen gibt es zudem Fördermöglichkeiten.

Weitere Informationen: www.schiefer.de

Foto: obs / Rathscheck Schiefer

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