Solarterrasse – Sonnengeschützt Solarstrom gewinnen

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Die Kosten für Strom sind seit Jahren eine hohe Belastung für private Haushalte. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und unabhängiger von den Versorgern zu werden, suchen Bauherren und Eigenheimbesitzer nach dauerhaften Lösungen. Bewährt haben sich insbesondere Photovoltaikanlagen, die die kostenlose Energie der Sonne in nutzbaren Strom umwandeln. Weniger begeistert hingegen die Installation herkömmlicher Solaranlagen. Sie werden in der Regel zweckmäßig auf dem Dach an schlichte Halterungen geschraubt oder alternativ an der Fassade angebracht. Vollkommen anders präsentiert sich nun eine Entwicklung eines Herstellers. In Form attraktiver Terrassen- oder Carportüberdachungen verbindet eine solche Solaranlage Energiegewinnung, sommerliche Verschattung sowie den Schutz der Gartenmöbel oder des Autos. Die bewusst designorientiert entworfenen Paneele überzeugen durch ihre Leistungsfähigkeit und eine außergewöhnlich attraktive Optik.

Wie ist ein Solarterrassendach aufgebaut?

Terrassenüberdachungen und Carports werden in der Regel nach traditioneller Zimmermannsart gefertigt. Dazu werden geleimte Holzbalken mittels Zapfenverbindungstabil verbunden und schaffen so die benötigte Tragfähigkeit. Alternativ ist der Aufbau auch aus Aluminium erhältlich. Die Solarmodule bestehen aus zehn Millimeter starkem Sicherheitsglas, in denen die Solarzellen integriert sind. Das Glas ist hagelschlagsicher und trägt sogar Personen ohne zu brechen – beispielsweise im Winter um die Fläche von Schnee zu befreien. Alle Bauteile und die Solaranlage samt Komponenten stammen aus Deutschland.

Fällt noch Tageslicht auf die Terrasse?

Die fest installierten Solardächer kombinieren Sonnenschutz und Stromversorgung, ohne die Terrasse oder den daneben liegenden Innenraum zu sehr zu verschatten. Die Glas-Solarmodule bieten einen Sonnenschutz von 81 Prozent und lassen dennoch circa 98 Prozent des Tageslichts passieren. So entsteht eine gemütliche, angenehme Atmosphäre in der zugleich eigener Strom produziert wird. Darüber hinaus ist eine zusätzliche Verschattung nicht erforderlich. Auch als attraktiver Carport, der das Auto schützt und zugleich die Option eines Ladeplatzes für ein Elektrofahrzeug schafft, kann die Solaranlage eingesetzt werden.

Amortisierung und Förderung?

Die Investition in eine Solarterrassenüberdachung oder einen Solarcarport kann sich mehrfach bezahlt machen und sich dadurch schnell rechnen. So bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) attraktive Förderprogramme, die den Kauf einer Solaranlage unterstützen. Da bereits rund 25 Quadratmeter Dachfläche genügen, um den Strombedarf eines 4-Personen-Haushalts abzudecken, reduzieren sich die Stromeinkaufskosten bei den Versorgern deutlich. Darüber hinaus ist es möglich, zu viel erzeugten Strom gegen eine Vergütung in die öffentlichen Netze einzuspeisen.

Quelle: Solarterrassen & Carportwerk GmbH
Fotos: tdx/Solarterrassen & Carportwerk GmbH

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