Steuerbonus statt KfW-Förderung – Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen

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Eine Wärmedämmung erscheint oft als eine hohe finanzielle Belastung – aber es gibt unterschiedliche Förderungen, die nicht nur für Neubauten, sondern auch bei der nachträglichen Wärmedämmung für selbst genutztes Wohneigentum greifen. Über den Steuerbonus können Hausbesitzer die finanzielle Belastung reduzieren.

Der neue Steuerbonus
Bislang wurden energetische Sanierungsmaßnahmen vom Staat mit KfW-Programmen und zinsgünstigen Darlehen gefördert. Seit diesem Jahr gibt es dazu eine Alternative: Die Kosten – unter anderem für Wärmedämmung von Fassade, Kellerdecke und Dachboden – lassen sich nun direkt von der Einkommensteuer absetzen: 20 Prozent der Aufwendungen können über drei Jahre verteilt von der Steuerschuld abgezogen werden. Förderfähig sind Einzelmaßnahmen genauso wie Komplettsanierungen in Höhe von maximal 200.000 Euro je selbst genutzter Wohneinheit. Wer diese Summe komplett ausschöpft, kann also den Höchstbetrag von 40.000 Euro absetzen.

Voraussetzungen für den Steuerbonus
– Die selbstgenutzte Immobilie ist älter als zehn Jahre.
– Die Immobilie befindet sich in der EU oder dem Europäischen Wirtschaftsraum.
– Die Dämmarbeiten wurden nach dem 31. 12. 2019 begonnen und
vor dem 1. 1. 2030 abgeschlossen.
– Die vorgeschriebenen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte bei Außenwand 0,20 W/(m²K)) wurden berücksichtigt.
– Das Fachunternehmen bestätigt die Einhaltung aller Voraussetzungen (insbesondere die Energieeinsparverodnung).
– Die beglichene Rechnung liegt in deutscher Sprache vor.

Sie wissen nicht, welche Förderung am besten zu Ihrem Projekt passt? Das passende Förderprogramm finden Sie beispielsweise unter: www.brillux.de/foerdermittel-daemmen

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