Wohnimmobilien – Was muss bei der Vermietung beachtet werden?

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Im Niedrigzinsumfeld gewinnt der Erwerb von Mietimmobilien zunehmend an Bedeutung. Die meist unerfahrenen Privateigentümer stehen vor vergleichsweise großen Herausforderungen. Was beim Vermieten beachtet werden muss, fasst dieser Beitrag leicht verständlich zusammen.

Vor der Vermietung: Objekt bewerten und Miete festlegen
Die Bewertung einer Wohnimmobilie ist vergleichsweise einfach, dennoch sollte sie Experten übertragen werden, die professionell und emotionslos darangehen. Eine günstige Alternative dazu sind online durchführbare Vergleichs-bewertungen. Ungeachtet des Verfahrens ist die Bewertung zur Festsetzung der Miete notwendig, schließlich möchte niemand sein Wohnobjekt unter Wert vermieten. Zur Festlegung der Miete hilft in Regionen mit Mietpreisbremse ein Blick auf den örtlichen Mietspiegel. Die dort ersichtlichen Quadratmeterpreise dürfen bei der Neuvermietung nur in Grenzen überschritten werden.

Die Mietimmobilie anbieten
Hierbei ist zu beachten, dass sämtliche erforderlichen Dokumente, wie beispielsweise der Energieausweis, zur Einsicht vorliegen. Angeboten wird die Wohnung oder das Haus idealerweise online. Im Netz lässt sich die Immobilie vorteilhaft darstellen und für viele potenzielle Mieter zugänglich machen.

Geeigneten Mieter finden und Mietvertrag aufsetzen
Während die Vorarbeiten vergleichsweise einfach zu erledigen sind, wird die Mieterauswahl für Unerfahrene zur Herausforderung. Gleiches gilt für den Mietvertrag, denn der muss geltenden Vorschriften und den Anliegen des Vermieters gerecht werden. Soll auf externe Hilfe verzichtet werden, müssen aktuelle Rechtslage und Vermieterpflichten verinnerlicht werden, welche beispielsweise über das von Haufe herausgegebene Fachbuch „Das Vermieter-Praxishandbuch“ zusammengefügt sind.
Wissenswertes rund um die Immobilie als Geldanlage wird hier angeboten: https://shop.haufe.de/privat-und-beruf/miete-immobilien .
Die Lektüre verschafft Wissen hinsichtlich der aktuellen Rechtslage und macht fit für jede einzelne Phase des Vermietens von Wohnung oder Haus. Wie dem weiteren Verlauf dieses Beitrags zu entnehmen ist, sind die Informationen und Hilfestellungen überaus wichtig.

Wie setzt man einen Mietvertrag auf, der den Interessen aller Beteiligten gerecht wird?
Ein Eigentümer sollte genaue Vorstellungen von den Vermietungs-Konditionen haben und diese im Vertrag einfügen. Sehr wichtig sind unter anderem diese Aspekte:
– Soll die Haltung von Haustieren erlaubt oder verboten werden?
– Welche Reinigungspflichten können dem Mieter im allgemeinen Bereich auferlegt werden?
– Wer ist für kleine Reparaturen im Mietobjekt zuständig?
– Darf der Mieter untervermieten, ja oder nein?

Die Vermietung in Eigeninitiative kann aufwendig werden
Handelt es sich beispielsweise um ein optimal gelegenes Objekt mit perfekter Raumaufteilung und bezahlbarer Miete, sind zahllose Interessenten an einer Besichtigung interessiert. Die Führung kann zeitaufwendig sein, Nerven kosten und zu Fehlentscheidungen führen. Es ist deshalb eine Überlegung wert, den gesamten Vermietungsprozess einem erfahrenen Makler zu überlassen. Der Experte verlangt zwar Provision, er kann aber durch sein Gespür solvente Mieter unter Vertrag nehmen und einen optimalen Mietpreis aushandeln.
Die Vermietung in Eigeninitiative ist mit ausreichendem Wissen – beispielsweise aus den oben beschriebenen Fachbüchern – eine zu bewältigende Aufgabe, sofern Zeit für Besichtigungstermine und Auswahl des Mieters vorhanden ist. Andererseits vereinfacht eine professionelle Vermietung die Verwaltung des Hauses oder der Wohnung.

Text: DeptBerlin
Bildquelle: pixabay.com

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